Eine uralte Heilpflanze findet den Weg zurück in
unsere Kannen und Tassen. Lapacho haben schon die Inkas zum bekämpfen
von verschiedenen Krankheiten verwendet. Doch leider geriet das Wissen
um die Heilpflanze in Vergessenheit. Erst vor etwa 40 Jahren entdeckten
brasilianische Ärzte und Forscher sie wieder.
Lapacho ist der umgangssprachliche Name für Baumarten, die bis zu 35
Meter hoch werden können. Sie gedeihen in Mittel- und Südamerika. Es
sind blühende Laubbäume. Während der Blütezeit von Mai bis August sind
die Kronen mit rosaroten, gelben oder weißen glockenförmigen Blüten
reichhaltig geschmückt. Ein einzelner Baum kann bis zu 700 Jahre alt
werden. Für die Indianer ist der Lapacho der Baum des Lebens und gleichzeitig ihre Naturapotheke. Aus der Innenrinde, der Bastschicht brühen sie den Lapacho Tee.
Die Heilpflanze war schon den Wikingern gekannt; sie brachten diese
nach Europa. Es soll –vielleicht ein Märchen oder der Menschentraum der
Unsterblichkeit – sogar einen Zaren gegeben haben, der mit einer Tasse
Lapacho Tees 130 Jahre alt geworden sein soll. Selbst Lusis Trencker
(1892 – 1990) seines Zeichens Bergsteiger, Schauspieler, Schriftsteller
und Regisseur hatte immer einen kleinen Vorrat an Lapacho Tee bei seinen
Touren dabei.
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