Freitag, 24. Januar 2014

Lapacho Tee – verloren und vergessen

Eine uralte Heilpflanze findet den Weg zurück in unsere Kannen und Tassen. Lapacho haben schon die Inkas zum bekämpfen von verschiedenen Krankheiten verwendet. Doch leider geriet das Wissen um die Heilpflanze in Vergessenheit. Erst vor etwa 40 Jahren entdeckten brasilianische Ärzte und Forscher sie wieder.

Lapacho ist der umgangssprachliche Name für Baumarten, die bis zu 35 Meter hoch werden können. Sie gedeihen in Mittel- und Südamerika. Es sind blühende Laubbäume. Während der Blütezeit von Mai bis August sind die Kronen mit rosaroten, gelben oder weißen glockenförmigen Blüten reichhaltig geschmückt. Ein einzelner Baum kann bis zu 700 Jahre alt werden. Für die Indianer ist der Lapacho der Baum des Lebens und gleichzeitig ihre Naturapotheke. Aus der Innenrinde, der Bastschicht brühen sie den Lapacho Tee.

Die Heilpflanze war schon den Wikingern gekannt; sie brachten diese nach Europa. Es soll –vielleicht ein Märchen oder der Menschentraum der Unsterblichkeit – sogar einen Zaren gegeben haben, der mit einer Tasse Lapacho Tees 130 Jahre alt geworden sein soll. Selbst Lusis Trencker (1892 – 1990) seines Zeichens Bergsteiger, Schauspieler, Schriftsteller und Regisseur hatte immer einen kleinen Vorrat an Lapacho Tee bei seinen Touren dabei.
Zur Zubereitung und anderen Infromationen klick jetzt!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen